Donnerstag, 12. Januar 2017

Tag 1814

Nun stehe ich über vier Wochen auf meinem neuen Platz und ich muß sagen, mir fehlt die Sonne und der Frieden auf Erden. 
Deshalb liebe Leserin und lieber Leser: 
Führe den Frieden herbei, in dem DU heute etwas Außergewöhnliches noch nie dargewesenes Friedliches tust!!!

Mittwoch, 11. Januar 2017

Tag 1813

"Selbst wenn sich die Menschen mit dem übelsten Kitsch umgäben, der Karikatur der Poesie, zeige sich darin doch ihr Bestreben, dichterisch zu leben" (Schmid 2010).



Dienstag, 10. Januar 2017

Montag, 9. Januar 2017

Tag 1811

"Lefebvre weist darauf hin, dass es früher einen Mangel an Brot, jedoch nie einen Mangel an Raum gab, während es nun (zumindest in den entwickelten Ländern) genügend Getreide gibt, aber das Angebot an Raum knapp ist: »Die Überbevölkerung von hoch entwickelter Industriestaaten drückt sich besonders deutlich in den größeren Städten aus.« Gesellschaftlicher Raum wird je nach Klasse zugeteilt und die gesellschaftliche Planung reproduziert die Klassenstruktur. Dies spielt sich entweder auf der Basis von zu viel Raum für die Reichen und zu wenig für die Armen ab, oder aufgrund der ungleichen Entwicklung der Qualität von Orten, oder tatsächlich in beider Hinsicht. Die politische Ökonomie des Raumes basiert, wie jede Ökonomie, auf der Strategie der Verknappung. »Heute ist der Klassenkampf mehr denn je in den Raum eingeschrieben.«" (Schmid 2010)

 

Samstag, 7. Januar 2017

Tag 1809

"Die Religion lässt trotz all ihrer Mühen einen Rest: Das fleischliche Leben, die spontane Vitalität. Die Philosophie stellt den Alltag, den nichtphilosophischen Menschen heraus, den sie durch ihre Verfolgung sichtbar macht. Die Mathematik bringt das Drama zutage. Technik und Maschine zeigen gleichsam mit dem Finger auf das, was sich ihnen widersetzt: die Sexualität, das Verlangen, überhaupt das Abweichende, das Ungewöhnliche. Der Staat kämpft verbissen gegen die Freiheit und bezeichnet sie" (Lefebvre 1975).

 

Freitag, 6. Januar 2017

Tag 1808

Draußen strahlt die Sonne um die Wette mit dem Vatter. Drinnen herrscht eine hohe Luftfeuchte und das Waszer sammelt sich am Fenster. Ist das nun gut oder schlecht? Ich bin nur eine Pflanze und keine Heilpraktikerin. Aber eins weiß ich, mein neu Zimmer ist megamäßig gedämmt und damit dicht. Schön! 
Da habe ich ausreichend Ruhe und Zeit um mich mit der Schimmelkultur schräg über mir anzufreunden.